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Quelle: Wikipedia Nürnberg (fränkisch: Nämberch) ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Mittelfranken des Freistaats Bayern. Sie ist mit über 500.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Bayerns. Nürnberg bildet zusammen mit seinen direkten Nachbarstädten Fürth, Erlangen und Schwabach ein Ballungsgebiet, in dem 1,2 Millionen Menschen leben[2] und das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Europäischen Metropolregion Nürnberg (3,5 Millionen Einwohner) und Frankens ist.

Geographische Lage

Nürnberg liegt zu beiden Seiten der Pegnitz. Die Pegnitz entspringt etwa 80 Kilometer nordöstlich der Stadt und durchquert das Stadtgebiet auf einer Länge von etwa 14 km von Ost nach West. Im Bereich der Altstadt wurde der Fluss stark kanalisiert. Im benachbarten Fürth fließen die Pegnitz und die Rednitz zusammen und bilden den Fluss Regnitz. Vor allem im Norden und Nordwesten von Nürnberg wurde die Landschaft stark durch die Anschwemmungen der Pegnitz geprägt. Im Norden Nürnbergs befindet sich mit dem Knoblauchsland ein wichtiges Gemüseanbaugebiet. Im Süden, Osten und Norden der Stadt erstreckt sich der Nürnberger Reichswald.

Der Unterboden Nürnbergs besteht aus weichem Sandstein, der im Keuper entstanden ist. Nördlich von Nürnberg befindet sich die Fränkische Schweiz, ein Mittelgebirge mit einer Höhe von teilweise über 600 Metern über dem Meeresspiegel.
Ausdehnung des Stadtgebietes

Das Gebiet der Stadt umfasst eine Fläche von 186,38 km². Im Westen ist die Bebauung mit der Nachbarstadt Fürth und im Südwesten mit Stein zusammengewachsen. Nördlich der Stadt liegt relativ flach das fruchtbare Knoblauchsland, welches zugleich auch die westliche Anflugschneise für den Nürnberger Flughafen bildet, sowie nach Nordosten hin der Sebalder Reichswald.

Die nördliche Begrenzung der Altstadt bildet der Burgberg mit der Nürnberger Burg und der zu großen Teilen erhaltenen Stadtmauer; etwas östlich, ebenfalls auf der Nordseite der Pegnitz, erhebt sich der parkartig gestaltete Rechenberg.
Nachbargemeinden

Die Stadt Nürnberg grenzt an folgende Städte, Gemeinden und gemeindefreien Gebiete (beginnend im Norden, dem Uhrzeigersinn folgend):

Erlangen (kreisfreie Stadt), Neunhofer Forst, Kraftshofer Forst und Erlenstegener Forst (Landkreis Erlangen-Höchstadt), Schwaig bei Nürnberg, Laufamholzer Forst, Zerzabelshofer Forst, Forsthof, gemeindefreies Gebiet Fischbach und Feucht (alle Landkreis Nürnberger Land), Wendelstein und Forst Kleinschwarzenlohe (Landkreis Roth), Schwabach (kreisfreie Stadt), Rohr (Landkreis Roth), Stein und Oberasbach (Landkreis Fürth) sowie Fürth (kreisfreie Stadt).

An die zur Stadt Nürnberg gehörige Exklave Brunn grenzen die gemeindefreien Gebiete Brunn, Winkelhaid und Fischbach (alle im Landkreis Nürnberger Land).
Stadtgliederung

→ Hauptartikel: Liste der Stadtbezirke und statistischen Bezirke von Nürnberg, Eingemeindungen in die Stadt Nürnberg

1968 wurde das Stadtgebiet für planerische Zwecke im Sinne einer kleinräumigen Gliederung in 87 Statistische Bezirke bis hinab zu Blöcken unterteilt. Diese verwaltungstechnische Einteilung spielt im Bewusstsein der Bevölkerung jedoch kaum eine Rolle, vielmehr orientiert man sich im Alltagsleben an den traditionellen Namen der Orte.
Klima
Klimadiagramm von Nürnberg-Buchenbühl[7]

Nürnberg hat ein humides kühlgemäßigtes Übergangsklima, das weder sehr kontinental noch sehr maritim ausgeprägt ist. Die monatlichen Durchschnittstemperaturen schwanken zwischen -1,4 °C im Januar und 18 °C im August, jedoch werden an einigen Tagen im Sommer Spitzentemperaturen von über 35 °C erreicht.[8] Die Niederschlagsmenge ist etwas geringer als für die geographische Lage üblich. Dies liegt an der Lage Nürnbergs im Fränkischen Becken; diese schwach ausgeprägte Kessellage hält feuchte Luftmassen vom Stadtgebiet fern. Mitunter kommt es über Nürnberg zu heftigen Stürmen und Unwettern, so zuletzt am 28. August 2006, als eine Windhose im Stadtteil Gartenstadt mehrere Häuser zum Teil schwer beschädigte.
Lebensqualität

Nürnberg wurde in der Studie Worldwide Quality of Living Survey des Beratungsunternehmens Mercer zum wiederholten Mal als eine der 25 Städte mit der besten Lebensqualität weltweit bewertet.[9] Dabei flossen unter anderem soziale, wirtschaftliche und umweltorientierte Kriterien sowie Kultur, Bildungsangebot, Infrastruktur und Gesundheitsversorgung ein.[9] Im Umweltranking schnitt Nürnberg als beste deutsche Stadt auf Platz 13 ab.[9]
Bevölkerung
Eingemeindungen

→ Hauptartikel: Eingemeindungen in die Stadt Nürnberg

Bis 1825 umfasste das Stadtgebiet 160,84 ha. Seitdem wurden, nachdem die Einwohnerzahl der Stadt infolge der Industriellen Revolution immer mehr gestiegen war und die Stadt sich immer weiter ausgedehnt hatte, mehrere ehemals selbstständige Gemeinden in das Stadtgebiet eingegliedert, so dass die Stadt heutzutage über eine Fläche von etwa 186,4 km² verfügt.
Einwohnerentwicklung

→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Nürnberg, siehe auch Städtestatistik Nürnberg

Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert setzte ein starkes Bevölkerungswachstum ein. Lebten 1812 in der Stadt erst 26.000 Menschen, so überschritt die Einwohnerzahl Nürnbergs bereits 1880 die Grenze von 100.000 Einwohnern und machte sie zur Großstadt. 1900 hatte die Stadt über 250.000 Einwohner, bis 1972 verdoppelte sich diese Zahl auf den historischen Höchststand von 515.000. Bis 1985 fiel die Bevölkerungszahl auf 465.000, inzwischen ist sie wieder gestiegen. Am 31. Dezember 2008 betrug die Amtliche Einwohnerzahl für Nürnberg nach Fortschreibung des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung 503.638 [10].

Am 18. November 2006 wurde in Nürnberg zum dritten Mal innerhalb von 40 Jahren der 500.000ste Bürger geboren.
Dialekt

Die Nürnberger Mundart zählt zur Ostfränkischen Dialektgruppe, doch trägt sie deutliche Züge des Nordbairischen (z. B. gestürzte Diphthonge) und bildet einen Übergang der beiden Dialektgruppen.[11] In der Forschung geht man heute davon aus, dass im Spätmittelalter der Stadtdialekt noch überwiegend zum Nordbairischen tendierte.[11][12] In den letzten 200 Jahren beobachtet man dagegen eine Abkehr von bairischen zu ostfränkischen Merkmalen, obwohl es gerade im industriellen Zeitalter einen hohen Zuzug aus der Oberpfalz gab.[11] Der Dialekt der Nachbarstadt Fürth ist bis auf Unterschiede bei der Pluralbildung und den Verkleinerungsformen sehr ähnlich.[13] Mehrere Autoren wie Fitzgerald Kusz oder Klaus Schamberger pflegen noch heute den Stadtdialekt. Einige sind Mitglied des Collegiums Nürnberger Mundartdichter. Unter der jüngeren Bevölkerung wird kaum noch die Stadtmundart verwendet.[13] Man begegnet oft in den Medien einem Nürnberger Fränkisch, das eher auf umgangssprachlichen Formen als auf dem zu verschwinden drohenden Stadtdialekt basiert.[13] Dokumentiert wurde die Nürnberger Mundart durch Tonaufnahmen im Rahmen der Erstellung des Bayerischen Sprachatlases und einer 1907 herausgegeben Grammatik.[14]

Anfänge der Stadt
Älteste gedruckte Ansicht Nürnbergs, Schedelsche Weltchronik 1493

Die Gründung der Stadt ist unsicher, sie könnte zwischen 1000 und 1040 im Zuge der Sicherung des Grenzgebietes zwischen Sachsen, Bayern, Ostfranken und Böhmen am Schnittpunkt wichtiger Straßen erfolgt sein. Es lassen sich heute mehrere frühe Siedlungszentren ausmachen. Dazu gehören vermutlich zwei Königshöfe um St. Egidien und St. Jakob sowie das Areal zwischen Sebalduskirche und Burg.[45] Die Siedlung hatte jedenfalls von Anfang an Marktrecht. Die Stadt wurde 1050 als nuorenberc in der so genannten Sigena-Urkunde von Kaiser Heinrich III. erstmals erwähnt. Als kaiserlicher Stützpunkt war die Nürnberger Burg (Kaiserburg) bald bedeutsam für das Reich. 1065 bildet Heinrich IV. aus dem Reichsgut Nürnberg und Umland einen eigenen Hochgerichts- und Verwaltungsbezirk. Konrad III. verlieh die neu errichtete Burggrafschaft mit Gericht und Verwaltung an die Edelfreien von Raabs (aus Niederösterreich), 1190/91 wurde sie von Heinrich von Zollern übernommen.

Mit dem Großen Freiheitsbrief machte Kaiser Friedrich II. Nürnberg 1219 zur Freien Reichsstadt. Der Einfluss der Burggrafen beschränkte sich bald auf die Burggrafenburg und endete vollständig, als der letzte Burggraf Friedrich VI. die Burggrafenburg 1427 an den Rat der Stadt Nürnberg verkaufte, wobei die Hohenzollern den Titel Burggraf von Nürnberg bis 1918 trugen. Von da an bis zum Übergang an das Königreich Bayern lagen die politischen Geschicke der Stadt komplett in der Hand dieses Rates.
Spätmittelalter und Frühe Neuzeit
Die Heiltumsweisungen, also die Präsentation der Reichskleinodien, war ein wichtiger Impuls für die wirtschaftliche Blüte.

Viele Kaiser wählten Nürnberg gern als Aufenthaltsort, darunter Karl IV., der 1356 in Nürnberg die Goldene Bulle erließ. 1423 übergab Kaiser Sigismund die Reichskleinodien der Stadt, von der sie bis Anfang des 19. Jahrhunderts aufbewahrt wurden. Die Jahre zwischen 1470 und 1530 gelten allgemein als die Blütezeit der Stadt – trotz immer wiederkehrender Fehden und Konflikten mit Rittern wie Götz von Berlichingen und Conz Schott von Schottenstein. Der Reichtum der Stadt kam durch das ausgezeichnete Handwerk sowie die günstige Lage als Handelsplatz in der Mitte Europas zustande. In dieser Zeit zählte Nürnberg zusammen mit Köln und Prag zu den größten Städten des Heiligen Römischen Reiches.

Im Dreißigjährigen Krieg war die Gegend um Nürnberg Schauplatz eines mehrere Jahre andauernden Stellungskriegs der Kriegsparteien. Zwar wurde die Stadt nicht erobert, aber durch die Verwüstungen im Umland dauerhaft wirtschaftlich geschwächt. Nach dem Krieg fand 1649 in Nürnberg das „Friedensmahl“ statt, bei dem die Konfliktparteien in mehrere Tage andauernden Feierlichkeiten den Frieden besiegelten.

Am 13. Oktober 1792 wird mit dem Kunstverein Nürnberg der erste Kunstverein Deutschlands gegründet.
19. und frühes 20. Jahrhundert
Der Adler. Die erste Eisenbahn Deutschlands.
Das Gebiet der Reichsstadt Nürnberg
Altstadtansicht gegen Ende des 19. Jahrhunderts

Einschneidende Ereignisse spielten sich von 1796 bis 1806 ab. Nach Drängen der preußischen Verwaltung im benachbarten Ansbach unterstellte sich Nürnberg schließlich der preußischen Herrschaft. Der Vertrag wurde nicht vollzogen, da Preußen von Nürnbergs Schulden abgeschreckt wurde. Gleichzeitig hatte sich in der Nürnberger Bevölkerung großer Unmut gegen die zunehmend als korrupt empfundene Herrschaft der patrizischen Familien aufgestaut. Diese Vorgänge erschütterten die reichsstädtische Verfassung in ihren Grundfesten und brachten die Stadt an den Rand eines Umsturzes.

Im Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 blieb Nürnberg dennoch zunächst weiter unabhängig, bis nach Unterzeichnung der Rheinbundakte und dem Ende des Alten Reiches französische Truppen Nürnberg besetzten. Am 15. September 1806 übergab die französische Armee schließlich die Stadt dem Königreich Bayern, das alsbald eine Zivilverwaltung installierte und die Stadt administrativ in das Königreich eingliederte. Das Königreich Bayern übernahm 1806 die exorbitanten Schulden der Reichsstadt Nürnberg als Teil der gesamtbayerischen Staatsschulden und sorgte damit für deren Konsolidierung und Tilgung. Durch die bayerische Gesetzgebung wurden die Katholiken, die bisher in der Stadt nur geduldet waren, den Protestanten rechtlich gleichgestellt.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Nürnberg zu einem der industriellen Zentren in Bayern. So fuhr 1835 als erste Eisenbahn für den Personenverkehr in Deutschland, der „Adler“, von Nürnberg nach Fürth. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde in Nürnberg das Rauschgold erfunden.

Bereits in den 1920er-Jahren fanden in Nürnberg die ersten Reichsparteitage der Nationalsozialisten statt. Nürnberg selbst konnte die NSDAP jedoch bei den Wahlen nie gewinnen. Die Stadt wurde überwiegend von der liberalen DDP regiert. Gleichzeitig war Nürnberg aufgrund seiner Bedeutung als Industriestandort ein Zentrum der bayerischen Sozialdemokratie.
Zeit des Nationalsozialismus
Die Zerstörung großer Teile der Stadt nach den Luftangriffen 1945

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde Nürnberg von den Nationalsozialisten als „Stadt der Reichsparteitage“ zu einem der wichtigsten Orte nationalsozialistischer Propaganda. Die Nürnberger Gesetze, auch Nürnberger Rassengesetze genannt, wurden am 15. September 1935 vom Reichstag auf dem 7. Reichsparteitag der NSDAP („Reichsparteitag der Freiheit“) in Nürnberg einstimmig beschlossen. Mit ihnen stellten die Nationalsozialisten ihre antisemitische Ideologie auf eine juristische Grundlage.

Im Zweiten Weltkrieg war Nürnberg eines der bevorzugten Ziele alliierter Luftangriffe, die am 2. Januar 1945 die Nürnberger Altstadt zerstörten und die Stadt als Ganzes schwer beschädigten. In der fünftägigen Schlacht um Nürnberg im April 1945 wurde erneut einiges an historischer Bausubstanz zerstört. Zeitweilig bestanden Überlegungen, die zerstörte Stadt komplett aufzugeben und an anderer Stelle neu aufzubauen.
Nachkriegszeit, Wiederaufbau und Wirtschaftswunder
Die Nürnberger Prozesse 1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg, ab November 1945, hielten die Siegermächte im Justizpalast die Nürnberger Prozesse gegen führende Kriegsverbrecher der nationalsozialistischen Diktatur ab. Beim Wiederaufbau unter Federführung des Stadtbaumeisters Heinz Schmeißner orientierte man sich an den vormaligen Stadtstrukturen, so dass mittelalterliche und vor allen Dingen frühneuzeitliche Zusammenhänge an vielen Plätzen trotz weitgehenden Verlustes der originalen Bausubstanz noch ablesbar sind, auch wenn die Bausubstanz größtenteils aus Nachkriegsbauten besteht. Bald machte sich aber auch der alte Nürnberger Unternehmergeist bemerkbar, und Unternehmen wie Siemens, Schöller, MAN, AEG, Grundig oder Triumph-Adler hatten maßgeblichen Anteil am deutschen Wirtschaftswunder. Besondere Bedeutung hat Nürnberg durch die seit 1950 jährlich stattfindende Nürnberger Spielwarenmesse gewonnen, die heute im 1973 vollendeten Messezentrum in Langwasser stattfindet. Man fokussierte in dieser Zeit bedeutende Infrastrukturprojekte, die unter anderem 1955 zu der Eröffnung des Flughafens, 1967 zum Baubeginn einer U-Bahn und 1972 zum fertig gestellten Hafen am Main-Donau-Kanal führten.
Bauwerke
Das Altstadtmodell aus dem Jahr 1939 steht heute im Stadtmuseum Fembohaus

→ Hauptartikel: Kunst- und Baudenkmäler der Stadt Nürnberg, Siehe auch: Historischen Meile sowie Burgen, Schlösser und Herrensitze im Stadtgebiet Nürnberg

Bis zum Zweiten Weltkrieg war Nürnberg die einzige Großstadt Deutschlands, bei der sich der historische Stadtkern samt Befestigungsanlagen fast unverändert erhalten hatte. Im Bewusstsein dieser herausragenden kultur- und kunsthistorischen Bedeutung wurden bereits vor der Zerstörung Maßnahmen zur Rettung und der originalgetreuen Wiederherstellung der wichtigsten Gebäude ergriffen. Am Ende hatten nur zehn Prozent der Baumasse die Bombardierungen unbeschadet überstanden. Die Stadt Nürnberg entschied beim Wiederaufbau, anders als die meisten anderen deutschen Städte dieser Zeit, die einen Neubeginn wagten, die Struktur der Altstadt zu bewahren, und schaffte es, die wertvolle historische Bausubstanz in einen angemessenen neueren Kontext einzubinden. Daher ist die Altstadt nicht nur Zeugnis des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, sondern auch des Wiederaufbaus und der Moderne.
Heidenturm
Nassauer Haus
Romanik (bis ca. 1250)

Die Nürnberger Burg zählt mit ihrer Geschichte und Architektur zu den bedeutendsten Wehranlagen Europas.[46] Die Kaiserburg, die unter Konrad III. sowie Friedrich Barbarossa gebaut wurde, behielt vor an der Kaiserkapelle und dem Heidenturm ihre romanische Bauform über die Jahrhunderte. Das Nassauer Haus ist das älteste Gebäude im Lorenzer Stadtteil und datiert mit seinen beiden unteren Geschossen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Die Sebalduskirche ist die ältere der beiden Hauptkirchen und entstand auf dem Platz eines Vorgängerkirchenbaus im Ausklang der Romanik etwa von 1230 bis 1275.
Weinstadel mit Henkersteg
St. Sebaldus
Gotik (bis ca. 1500)

Zwischen 1332 und 1339 wurde das Heilig-Geist-Spital als Stiftung des reichen Bürgers Konrad Groß erbaut. Nach den Judenpogromen entstand ab 1349 im Auftrag von Karl IV. die Frauenkirche auf dem Platz der früheren Synagoge. Der Schöne Brunnen wurde zwischen 1389 und 1396 geschaffen und zeigt mit 40 Personenskulpturen die Institutionen der damaligen Zeit in einer hierarchisierenden Darstellung. Mit dem Bau der Lorenzkirche wurde um 1250 begonnen und erstreckte sich über drei Bauabschnitte bis 1477. Auch sie wurde auf dem Platz eines Vorgängerbaus errichtet. Der Reichtum der Stadt zeigte sich an der Wohnkultur der reichen Bürger, sodass gegen Ende der Gotik zahlreiche mächtige Bürgerhäuser das Stadtbild prägten. Es entwickelte sich eine Innenhofkultur, die in der Renaissance zu voller Blüte kam.[47]
Der Wolff'sche Bau des Rathauses zeigt den Übergang von Renaissance zu Barock
Königstor Turm
Renaissance

Die freie Reichsstadt verfolgte eine für diese Zeit typische Expansionsstrategie, sodass ab 1500 auch mehrere Patrizierfamilien Herrensitze außerhalb der damaligen Stadtmauern erwarben. Erhalten und sehenswert sind noch das Grundherrenschloss, der Herrensitz Hummelstein, das Petzenschloß, der Herrensitz Schoppershof, Schübelsberg, das Tucherschoß, der Weigelshof sowie als Zeltner-Schlösschen. Das Pellerhaus (1602–05) galt als ein Hauptwerk der deutschen Hochrenaissance (im Krieg teilzerstört und modern wiederaufgebaut ist vorgesehen, das Haus teilweise zu rekonstruieren). Der Hirsvogelsaal (1534) als Beispiel der Festarchitektur des Patriziats wurde wiederaufgebaut. Die Fleischbrücke wurde 1596–8 vom Ratsbaumeister Wolf-Jacob Stromer wegen der Strömung nach dem Vorbild der Rialto-Brücke in einem Bogen errichtet. Da sie als Hauptverkehrsader diente, müsste sie wesentlich flacher verlaufen und galt lange Zeit als außergewöhnlich in der Brückenbaukunst. Der mächtige Wolff'sche Rathausbau zeigt bereits mit seinen Stilelementen den Übergang zum späteren Barock und wurde in den Jahren 1616 bis 1622 errichtet.
Nachguss des Neptunbrunnens von 1668
Barock und Rokoko

Der Neptunbrunnen (1660–68), größte barocke Brunnenanlage nördlich der Alpen, wurde 1797 nach Schloss Peterhof (Russland) verkauft, ein Zweitguß stand von 1902 bis 1934 auf dem Hauptmarkt und befindet sich heute im Stadtpark. Einzige Barockkirche in der Altstadt ist die Egidienkirche (barocker Umbau 1711–18), sie zeigt bereits den stilistischen Übergang zum Rokoko. Im außerhalb der Altstadt gelegenen Stadtteil St. Johannis finden sich zahlreiche barocke Bürgerhäuser und Gartenanlagen (Hesperidengärten).
St. Elisabeth
Klassizismus

* St. Elisabeth

Frühes Industriezeitalter

* Kettensteg

Der Nürnberger Hauptbahnhof im Stil des Neobarock
Historismus und Jugendstil

* Jugendstilviertel Gärten h.d.V. (Schweppermann-, Meuschel-, Hastver- und Krelingstraße)
* Volksbad, Rothenburger Straße 10 (1900)
* Bismarck-Schule, Bismarckstraße 20 (1902-04)
* Wohnkolonie Rangierbahnhof (1907-14, German Bestelmeyer u. a.)
* Hauptbahnhof Nürnberg (1904)
* Opernhaus (1906)
* Gartenstadt Nürnberg (ab 1910, Richard Riemerschmid u. a.)

Klassische Moderne

* Städtisches Gaswerk (1927, heute verändert, Walter Brugmann)
* Gynäkologische Klinik im Nordklinikum (1928-31, Robert Erdmannsdörfer)
* Milchhof (1930, nur noch in Teilen erhalten, Otto Ernst Schweizer)
* Posthof an der Allersberger Straße (1928-30, Georg Kohl)
* Großwohnanlage Gibitzenhof, Dr.-Luppe-Platz (1929, Ludwig Wagner-Speyer)
* Großsiedlung am Nordostbahnhof (1929-31, Karl Sorg u. a.)
* Straßenbahnhalle am Plärrer 1931, (abgetragen 1977, Walter Brugmann)

Nationalsozialismus
Die Kongresshalle auf dem Reichsparteitagsgelände

* Reichsparteitagsgelände
* Kongreßhalle (ab 1935, unvollendet, Ludwig Ruff)
* Südkaserne (ehem. SS-Unterkunft, 1938, Franz Ruff)

Aula der Akademie der Bildenden Künste
Neues Museum Nürnberg
Moderne und Postmoderne

* Akademie der Bildenden Künste Nürnberg

Die Akademie der Bildenden Künste von Sepp Ruf ist die erste denkmalgeschützte Nachkriegsarchitektur Süddeutschlands.

* Neue Museum
* Planetarium
* Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

Zwischen 1975 und 1977 wurde im Stadtteil Schweinau der Fernmeldeturm Nürnberg errichtet. Dieser ist nach einem Austausch der Turmantennen im Jahr 2005 292,80 Meter hoch und der drittgrößte Fernmeldeturm Deutschlands. Der in 185 Meter Höhe befindliche eiförmige Turmkorb gibt dem Turm den Spitznamen „Nürnberger Ei“. Erst seit 1988 werden die Programme von Sat.1 und RTLplus ausgestrahlt.
Weitere Sehenswürdigkeiten

Sehenswert in der Innenstadt sind außerdem:

* Felsengänge im Untergrund des Burgbergs
o Der Hashimotobrunnen
* Der Henkersteg
* Grübelbunker
* Der Weiße Turm mit dem Ehekarussell-Brunnen
* Der Gänsemännchenbrunnen, ein kleiner Brunnen hinter der Kirche Unserer lieben Frauen
* Johannisfriedhof (Nürnberg)
* Rochusfriedhof

Sehenswertes

Hotels

Sheraton Carlton
http://www.carlton-nuernberg.de/

Grand Hotel
http://www.grand-hotel.de/

Le Meridien
http://www.lemeridiennuernberg.com/

Hilton
http://www.hilton.de/nuernberg

Holiday Inn City Centre
http://www.holidayinn-nuernberg.de/

NH Nuernberg City
http://www.nh-hotels.com/

Ramada Nuernberg Parkhotel
http://www.ramada-nuernberg.de/

Hotel Drei Raben
http://www.hotel-drei-raben.de/

Hotel Agneshof
http://www.agneshof-nuernberg.de/

Duerer Hotel
http://www.altstadthotels-nuernberg.de/

Hotel am Josephsplatz
http://www.hotel-am-josephsplatz.de/

Hotel am Jakobsmarkt
http://www.hotel-am-jakobsmarkt.de/

Burghotel
http://www.altstadthotels-nuernberg.de/

Moevenpick Hotel
http://www.moevenpick-nuernberg-airport.com/

Rottner
http://www.rottner-hotel.de/

Sightseeing

City Highlights

Restaurants

Gourmet Restaurant

Essigbraetlein
Tel.: +49 911 22 51 31

Vivire
http://www.restaurant-vivire.de/
Tel.: +49 911 244 97 74

Zum Sudhaus
http://www.sudhausnuernberg.de/
Tel.: +49 911 20 43 14

Sebald
http://www.restaurant-sebald.de/
Tel.: +49 911 38 13 03

Schwarzer Adler
http://www.schwarzer-adler.com/
Tel.: +49 911 30 58 58

Gasthaus Rottner
http://www.rottner-hotel.de/
Tel.: +49 911 61 20 32


Italian Restaurants

Da Claudio
http://www.daclaudio.de/
Tel.: +49 911 20 47 52

Quo Vadis
http://www.ristorante-quovadis.de/
Tel.: +49 911 51 55 53

Gatto Rosso
http://www.gatto-rosso.de/
Tel.: +49 911 66 68 78


French Restaurants

Restaurant Prison St.Michel
Tel.:  +49 911 22 11 91

Brasserie Baumann
http://www.brasserie-baumann.de/
Tel.: +49 911 77 76 50


Trend Spots

Restaurant Fischer
Tel.: +49 911 989 88 70

Koch und Kellner
http://www.koch+kellner.de/
Tel.: +49 911  26 61 66

Wonka
http://www.restaurant-wonka.de/
Tel.: +49 911 39 62 15

IU & ON (Thai cuisine)
http://www.io-on.de/
Tel.: +49 911 33 67 67

Ishihara (Japanese cuisine)
Tel.: +49 911 22 63 95

Zirbelstube
http://www.zirbelstube.com/
Tel.: +49 911 99 88 20

Bratwurstkueche Zum Gulden Stern
http://www.bratwurstkueche.de/
Tel.: +49 911 205 92 88

Bratwursthaeusle
http://www.bratwurst-haeusle.de/
Tel.: +49 911 22 76 25

Bratwurstgloecklein
http://www.bratwurstgloecklein.de/
Tel.: +49 911 22 76 25

Eventagentur, Escortagentur und Begleitagentur Escort Model Agentur & Begleitservice bietet Escortservice, Erotikmassagen, Callgirls, Thaimassage, Hausbesuche, Hotelbesuche, Reisebegleitung, Hostessen, Gay Escort, Shemale (auch: Ladyboy) und Dolmetscher. Yacht Charter, Reisen & Schlossparties. Escort Damen, Transsexuelle und Gigolos aus München, Frankfurt am Main, Köln, Bonn, Speyer, Düsseldorf, Bochum, Bielefeld, Westerwald, Leipzig, Hamburg, Wiesbaden, Berlin, Prag, Magdeburg, Bayern, NRW, Dublin, Dubai, Bahrain, Abu Dhabi, Wien, etc. verbringen liebend gerne ihre Zeit mit Ihnen an ihren Heimatorten, bzw. freuen sich darauf, Sie in Luxemburg, Brüssel, Innsbruck, Salzburg, Zürich, Schweiz, Deutschland, Österreich, Spanien usw. treffen zu dürfen. Die Escorts begleiten Sie selbstverständlich auch gerne auf Ihrer Reise in alle Länder und Städte von Europa, USA, Asien, Afrika und Australien, wie z.B. London, Hawaii, Stockholm, Paris, Cannes, Monaco, Kapstadt, Lissabon, Istanbul, Oslo, Stockholm, Hong Kong, Singapur, Karibik, Miami, Mexiko, uvm.

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